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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt Wird in großen Mengen eingesetzt Designerstoff

472e | Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren, verestert mit Monoacetyl- und Diacetylweinsäure


Die Risiken
Über schädliche Wirkungen als Zusatzstoff ist bislang nichts bekannt.

Trifft es mich?
Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren (Stearinsäure) und ihre veresterten Varianten sind für alle Lebensmittel erlaubt und ihre Verwendung in der Menge nicht beschränkt. Besonders für fetthaltige Produkte, wie Margarine, Back- und Küchenfett, Wurst, Sahne, Kuchen, Kekse, Torten und Schokoladenprodukte, zählen ihre emulgierenden Eigenschaften, ebenso in Süßigkeiten, Jogurtdesserts, Fertigpuddingpulver, Eiscreme, Soßen und in Mayonnaise. Sie sorgen auch dafür, dass Trockenprodukte, wie etwa Kartoffelpüree-, Kakao-, Milchpulver sowie Säuglingsnahrung, sich wieder gut in Flüssigkeit lösen und abgepackte Nudeln und Reis nicht verkleben. Als Schaumverhüter können sie auch in Marmeladen vorkommen. In manchen Broten verbessern sie die Backeigenschaften, sie dienen auch als Trennmittel für getrocknete Früchte oder Nüsse.

Was ist es überhaupt?
Für die Herstellung von E471 werden Fettsäuren chemisch mit Glyzerin (E422) verknüpft. Dadurch werden die Fettverbindungen an einer Seite wasserlöslich und können als Zusatzstoff Wasser-Fettmischungen in den Lebensmitteln stabilisieren. Je nach Art des Fettes sind die Diglyceride dickflüssig bis fest und variieren in der Farbe von gelblich bis braun. Werden Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren noch zusätzlich mit unterschiedlichen Säuren behandelt, entstehen die veresterten Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren (E472a-f). Wegen dieser Veresterung zählen diese zu den künstlichen Zusatzstoffen, obwohl ihre Vorstufe aus Pflanzenöl hergestellt wird. Wichtigster Rohstoff ist Sojaöl, welches in der Regel zu einem gewissen Anteil aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen wird. Eine Herstellung aus tierischen Fetten ist auch möglich.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.