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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Auge

151 | Brillantschwarz BN


Die Risiken
Brillantschwarz gehört zu den so genannten Azofarbstoffen. Diese können bei sehr empfindlichen Menschen allergische Hautreaktionen, wie etwa Ausschlag, Ekzeme oder Nesselsucht auslösen, zudem zu Atemnot und asthmaähnlichen Anfällen führen. Einige Reagenzglas- und Tierversuche weisen außerdem auf eine mögliche erbgutschädigende und krebserregende Wirkung hin. Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, ohne dass es auf dem Etikett angegeben ist. Das Metall steht im Verdacht, Demenzerkrankungen im Gehirn, wie die Alzheimer- und Parkinsonkrankheit, zu fördern.Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Aluminium als sogenanntes Metallöstrogen, die Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone beeinflusst und so unter anderem die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.

Trifft es mich?
Mit Brillantschwarz wird falscher Kaviar schwarz gefärbt. Außerdem schwärzt er auch Lakritz und andere Süßwaren sowie schwarz und violett gefärbte Getränke.

Was ist es überhaupt?
Der zu den Azofarbstoffen gehörende Farbstoff E151 wird künstlich aus Erdölderivaten hergestellt. Je nach Verdünnung kann man mit ihm lila bis schwarze Farbeindrücke erzielen. Bei bestimmten Herstellungsverfahren kann der Farbstoff auch Aluminium enthalten, er zählt dann zur Gruppe der »Aluminiumfarblacke«.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.