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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

Chemie im Essen
Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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406 | Agar-Agar


Die Risiken
Bei einer Menge zwischen 4 und 12 Gramm pro Tag kann Agar-Agar abführend wirken und Durchfall verursachen. In industriell gefertigten Lebensmitteln sind aber meist nur 2 Gramm pro 100 Gramm Lebensmittel enthalten.

Trifft es mich?
Agar-Agar ist für Lebensmittel allgemein und ohne Mengenbeschränkung erlaubt. Vornehmlich ist er als Gelatineersatz in Gebrauch. Genutzt wird er vor allem in Weingummi, Tortenguss, Marmeladen, Gelees, Eiscreme, Sahne und im Schaum von Schokoküssen und Ähnlichem. Auch in Fleischkonserven wird er zur Wasserbindung eingesetzt. Agar-Agar ist auch für Öko-Lebensmittel zugelassen.

Was ist es überhaupt?
Agar-Agar ist ein geschmacksneutraler, nur in heißem Wasser löslicher Quellstoff, der aus Rotalgen gewonnen wird. Er kann das Wasser in Lebensmitteln gelartig binden und zeigt dabei zum Beispiel eine wesentlich höhere Quellfähigkeit als Gelatine. Für die Lebensmittelproduzenten ist E406 außerdem von Vorteil, weil er in unterschiedlich sauren Milieus wirkt, sich bei hoher Temperatur gut verarbeiten lässt und erst kalt geliert. Agar-Agar enthält lange und komplexe Zuckerverbindungen, die im menschlichen Darm aber nicht aufgenommen oder verwertet werden. In zu großer Menge aufgenommen wirkt er abführend.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.