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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt Wird in großen Mengen eingesetzt

420 | Sorbit


Die Risiken
Bei Aufnahme größerer Mengen Sorbit (mehr als 50 Gramm pro Tag) kann es Durchfall verursachen, weil es Wasser in den Dickdarm ziehen kann. Menschen mit der so genannten Sorbitintoleranz müssen diesen Zusatzstoff grundsätzlich meiden. Da sie den Stoff im Dünndarm nicht abbauen können, bekommen sie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Diese Krankheit kommt indessen sehr selten vor.

Trifft es mich?
Sorbit ist weit verbreitet. Es darf ohne Mengenbegrenzung in fast allen Lebensmitteln eingesetzt werden. Genutzt wird es für Diätlebensmittel und bestimmte kalorienreduzierte Produkte. Auch manche Desserts ohne Zucker, Fruchtzubereitungen, Marmelade oder andere Brotaufstriche, Kuchen, Kekse oder Eiscreme können mit Sorbit gesüßt werden, außerdem Soßen und Senf. Sorbit bleibt auch nach dem Erhitzen geschmacksstabil. Da es viel Wasser bindet, wird es vielen Lebensmitteln zum Feuchthalten zugesetzt, dadurch halten sie länger und wirken dauerfrisch. Als Trägerstoff sorgt Sorbit dafür, dass zugesetzte Vitamine und Aromen sich nicht verflüchtigen. Wenn Sorbit mehr als 10 Prozent des Lebensmittels ausmacht, muss auf dem Etikett vor Nebenwirkungen gewarnt werden: »Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.«

Was ist es überhaupt?
Sorbit wird künstlich aus dem Einfachzucker Glukose hergestellt, welche mit Enzymen zuvor aus Stärke gewonnen wird. Die Enzyme stammen mitunter aus gentechnisch veränderten Bakterien, die Stärke aus genverändertem Mais. Sorbit gehört chemisch zu den Zuckeralkoholen und kann als weißes Pulver oder als klare wässrige Lösung eingesetzt werden. Es kommt auch in der Natur, etwa in der Vogelbeere, in Birnen und Kirschen vor. Im Lebensmittel dient es als Zuckeraustauschstoff. Es hat zwar ebenso viel Kalorien wie Zucker, braucht aber kein Insulin, um verwertet zu werden. Darum wird es oft in Produkten für Diabetiker eingesetzt. Da Sorbit nur halb so stark süßt wie der übliche Haushaltszucker, wird es oft mit Süßstoffen, zum Beispiel Saccharin kombiniert.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.