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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

Chemie im Essen
Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird in großen Mengen eingesetzt Designerstoff

450 | Diphosphat


Die Risiken
Über diese Zusatzstoffe gelangt Phosphor als Mineralstoff in den Körper, zuviel davon kann Calcium aus dem Knochen verdrängen. Die in großen Mengen in vielen industriell hergestellten Nahrungsmitteln verborgenen Phosphate gelten seit langer Zeit als Risikofaktor für chronisch Nierenkranke. Neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass ein hoher Phosphatspiegel im Blut auch bei gesunden Menschen Schaden anrichten kann. Entzündungen und Verkalkungen der Blutgefäße kommen bei Menschen mit hohem Blutphosphatspiegel häufiger vor und das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen steigt.

Trifft es mich?
Das Spektrum für den Einsatz von Di-, Tri- und Polyphosphaten ist sehr groß und vielseitig und reicht von A wie alkoholfreie Getränke bis hin zu Z wie Zuckerwaren. Insgesamt sind Phosphorsäure und Phosphate für mehr als 40 Lebensmittel und Lebensmittelgruppen zugelassen, darunter Speiseeis, Flüssigei und Kartoffelprodukte, für Fischpasteten und Fischfilets, auch für Krebserzeugnisse und das Krebsfleisch-Imitat Surimi. Auch Sportlergetränke, Tee, Apfel- sowie Birnenwein und Malzgetränke können nach der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung Phosphorsäure und Phosphate enthalten.

Was ist es überhaupt?
Die Di-, Tri- und Polyphosphate sind chemisch hergestellte, salzartige Verbindungen der Phosphorsäure (E338). Eingesetzt werden sie zur Haltbarmachung und für den gewünschten säuerlichen Geschmack einiger Lebensmittel. Sie halten Fett und Wasser, etwa in Soßen und Desserts, gut vermischt. Teige lassen sich leichter verarbeiten, Brot, Kuchen, etc. gehen stärker auf und werden größer. Mit Di-, Tri- und Polyphosphaten lässt sich viel Wasser in Fleischwaren und Wurst einarbeiten.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.