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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Wird auch gentechnisch hergestellt Wird in großen Mengen eingesetzt

491 | Sorbitanmonostearat


Die Risiken
Über schädliche Wirkungen der Sorbitan-Fettsäureester als Zusatzstoff in Lebensmitteln ist bislang nichts bekannt. Der für Sorbitanmonostearat festgelegte Wert von 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht als tägliche, gesundheitlich akzeptable Aufnahmemenge, wird von Kindern jedoch oft erheblich überschritten.

Trifft es mich?
Vor allem bei Kindern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie die Sorbitan-Fettsäureester als Zusatzstoff zu sich nehmen: Nach einer Untersuchung der EU-Kommission über die tatsächliche Aufnahme von Lebensmittelzusatzstoffen verzehren Kinder bei E491, E492 und E495 zwischen 150 bis 190 Prozent der akzeptablen täglichen Dosis von 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und bei E493 und E494 sogar 657 bis 802 Prozent der akzeptablen täglichen Dosis von 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet, dass nach den statistischen Daten überhaupt kein Kind innerhalb des als sicher geltenden Bereiches liegt, alle verzehren ein Vielfaches dessen, was als gesundheitlich akzeptabel gilt. Das liegt daran, dass E491 bis E495 in vielen Kinderlieblingsspeisen enthalten sind: in Desserts, Eiscreme, Süßigkeiten, Kuchen, Keksen, Kaugummi. Zugelassen sind sie ferner für Glasuren, für Teekonzentrate, für pflanzliche Milch- und Sahneimitate, Kaffeeweißer, Fettemulsionen und fettige Soßen. Dabei gelten unterschiedliche Höchstmengen von 0,5 bis 10 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel, bei Backhefe, Nahrungsergänzungsmitteln und Diätmahlzeiten gibt es keine Mengenbeschränkungen. Sorbitantristearat darf zusätzlich in Schokolade und schokoladigen Süßigkeiten verwendet werden, E493 ist auch in Fruchtgelees und Marmeladen mit einer Menge von bis zu 25 Milligramm pro Kilogramm erlaubt.

Was ist es überhaupt?
E491 bis E495 sind künstliche Emulgatoren, in manchen Lebensmitteln verhindern sie unerwünschte Schaumbildung oder das Austreten von Fettkristallen. Getränkeweißer und andere Trockenprodukte lösen sich besser in Flüssigkeit. Hergestellt werden diese Zusatzstoffe durch Verknüpfung von Sorbit (E420) mit verschiedenen Fettsäuren. Dabei können die Stearinsäure aus tierischen Fetten oder Soja, die Palmitinsäure aus tierischen Fetten, die Laurylsäure und die Oleinsäure aus Mais stammen. Die Rohstoffe Soja und Mais werden in der Regel zu einem gewissen Anteil auch aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.