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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

Chemie im Essen
Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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500 | Natriumcarbonat


Die Risiken
Über schädliche Wirkungen der Carbonate als Backtriebmittel (Backpulver) ist bislang nichts bekannt.

Trifft es mich?
Die Carbonate sind für Lebensmittel allgemein und ohne Höchstmenge zugelassen. Als Backpulver sorgen sie für lockeren Kuchen- und Keksteig, sie werden bei der Rosinentrocknung sowie bei der Kaffee- und Kakaoverarbeitung genutzt und kommen auch in Kondensmilch, Schmelzkäse, Sauermilchkäse vor. E503 ist das klassische Backtriebmittel für Lebkuchen. E504 findet sich vor allem in Kaugummi, Diätlebensmitteln und Speisesalz. Es kann zur Aufbereitung von Trinkwasser dienen und darf auch in Ökolebensmitteln vorkommen.

Was ist es überhaupt?
Die Carbonate werden chemisch produziert. E500 entsteht durch das Einleiten von Ammoniak und Kohlendioxid (E290) in eine Kochsalzlösung, für E501 wird dazu Kalilauge verwendet und für E504 eine Magnesiumsalzlösung. E503, auch Hirschhornsalz genannt, wurde früher durch Erhitzen von Horn, z.B. aus Klauen und Hufen, gewonnen, heutzutage ist allerdings die Herstellung aus Ammoniumsulfat und Schlämmkreide gängig. Carbonate setzen Kohlensäure frei, machen den Teig luftig und vergrößern das Volumen des Gebäcks. Aromen und Farbstoffe können mithilfe von Carbonaten als Trägersubstanz besser in Lebensmitteln verteilt werden.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.