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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt

965 | Maltit


Die Risiken
Maltit kann, wenn es in großen Mengen aufgenommen wird, im Dickdarm Wasser binden. Dadurch kann es bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall kommen.

Trifft es mich?
E965 ist in unbegrenzter Menge zugelassen für Desserts, Milchprodukte, Eiscreme, Marmelade, Obstzubereitungen und Süßigkeiten. Es kann auch für Kekse und Kuchen verwendet werden, in zuckerfreien Kaugummis, Senf, Soßen und Nahrungsergänzungsmitteln. Maltit kann nicht nur süßen, sondern auch für anhaltende Feuchtigkeit im Lebensmittel sorgen und so etwa Marzipanbrote vor dem Austrocknen schützen. Maltit wird zudem häufig als Träger für Aromen und Vitamine eingesetzt. Um ausreichende Süßewirkung zu erreichen, werden Zuckeraustauschstoffe meist mit Süßstoffen kombiniert. Die Angabe »kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken« muss immer auf dem Etikett stehen, wenn das Produkt mehr als 10 Prozent Maltit enthält.

Was ist es überhaupt?
Maltit gehört zu den so genannten Zuckeraustauschstoffen. Im Gegensatz zu den Süßstoffen haben sie eine zuckerähnliche Beschaffenheit und geben dem Lebensmittel Volumen, Struktur, Geschmack und Mundgefühl. Vor allem zuckerfreie Bonbons und Kaugummis enthalten deshalb eine Kombination aus Zuckeraustausch- und Süßstoffen. Bei der Produktion von Maltit wird pflanzliche Stärke mit Hilfe von Enzymen abgebaut. Diese Verdauungsenzyme werden von gentechnisch erzeugten Bakterien hergestellt, die Stärke kann auch aus gentechnisch verändertem Mais stammen. Mit Maltit gesüßte Speisen vermitteln einen süßen Geschmackseindruck, der dem des normalen Zuckers sehr ähnlich ist. Zum Abbau im Körper wird kein Insulin benötigt, daher ist es auch für Diabetikerspeisen geeignet.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.