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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

Chemie im Essen
Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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966 | Lactit


Die Risiken
Lactit kann, wenn es in großen Mengen aufgenommen wird, im Dickdarm Wasser binden. Dadurch kann es bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall kommen.

Trifft es mich?
E966 ist im Zuge der EU-weiten Angleichung des Lebensmittelrechtes seit 1998 in Deutschland zugelassen. Mit dem Zuckerersatz dürfen in unbegrenzter Menge Desserts und Milchprodukte versüßt werden, Eiscreme, Marmelade, Obstzubereitungen und Süßigkeiten aller Art. Auch Backwerk wie Kekse und Kuchen können Maltit enthalten, zuckerfreie Kaugummis, Senf, Soßen und Nahrungsergänzungsmittel. Damit das Erzeugnis die wunschgemäße Süße erlangt, wird Lactit meist mit den Süßstoffen Aspartam (E951) und Acesulfam K (E950) kombiniert.

Was ist es überhaupt?
Lactit gehört zu den so genannten Zuckeraustauschstoffen. Es hat nur 30–40 Prozent der Süße und etwa die Hälfte der Kalorien des normalen Zuckers. Im Gegensatz zu den Süßstoffen haben Zuckeraustauschstoffe eine zuckerähnliche Beschaffenheit und geben dem Lebensmittel Volumen, Struktur, Geschmack und Mundgefühl. Vor allem zuckerfreie Bonbons und Kaugummis enthalten deshalb eine Kombination aus Zuckeraustausch- und Süßstoffen. Lactit kommt in der Natur nicht vor. Der Zusatzstoff wird aus Milchzucker hergestellt, der wiederum stammt aus der Molke, einem Abfallprodukt der Käseherstellung. Mit Lactit gesüßte Speisen vermitteln einen süßen Geschmackseindruck, der dem des normalen Zuckers sehr ähnlich ist. Zum Abbau im Körper wird kein Insulin benötigt, daher ist es auch für Diabetikerspeisen geeignet.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.