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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt

270 | Milchsäure


Die Risiken
Über schädliche Wirkungen ist bislang nichts bekannt.

Trifft es mich?
Milchsäure ist mit wenigen Ausnahmen für alle Lebensmittel ohne Mengenbeschränkungen zugelassen. Weil die linksdrehende Form von Kleinkindern und Säuglingen nicht ausreichend abgebaut werden kann, darf in Säuglingsnahrung nur die rechtsdrehende Milchsäure verarbeitet werden. Milchsäure wird aus geschmacklichen Gründen vorwiegend für Limonaden, eingelegtes Gemüse, Margarine und Salatsoßen verwendet, dabei spielen auch ihre konservierenden Eigenschaften eine Rolle. In manchen Roggenbroten schafft der Einsatz von Milchsäure, Essigsäure, Zitronensäure und Weinsäure einen Ersatz für den bewährten Sauerteig. Allerdings können mit diesem Teigsäuerungsmittel nur ein leicht säuerlicher Geschmack und die Teigbeschaffenheit nachgeahmt werden, der typische Geschmack des natürlichen Sauerteiges hingegen nicht.

Was ist es überhaupt?
Reine Milchsäure ist eine ölige, aber wasser-lösliche Flüssigkeit, die auch in natürlichen Lebensmitteln vorkommt. Haltbarmachung durch den Einsatz von Milchsäurebakterien ist bereits ein altes Konzept, das heute noch in Jogurt, Quark, Sauerkraut usw. Anwendung findet. Milchsäure wird biotechnologisch industriell produziert, dabei können gentechnisch veränderte Bakterien oder gentechnisch veränderte Rohstoffe eingesetzt werden, ohne dass dies für den Verbraucher auf dem Etikett zu erkennen wäre. Milchsäure allein bietet nur einen relativ schwachen Schutz vor unerwünschten Bakterien. Da sie nicht gegen Hefe- und Schimmelpilze wirkt, wird sie häufig mit Sorbinsäure (E200) oder Benzoesäure (E210) kombiniert.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.