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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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424 | Curdlan


Die Risiken
Curdlan ist nach dem heutigen Stand der Forschung unbedenklich. Es kann allerdings zu erhöhtem Volumen und Gewicht des Darminhalts und einer verzögerten Ausscheidung führen, bei manchen auch zu Blähungen, akutem Durchfall oder Verstopfung. Die individuelle Verträglichkeit scheint von der persönlichen Darmflora abzuhängen. Bei Ratten zeigten sich außerdem Veränderungen der Darmschleimhaut, die Darmzotten haben sich verdichtet und sahen unter dem Elektronenmikroskop nach Aussage der Wissenschaftler aus wie "ausgequetscht".

Trifft es mich?
Curdlan kann als Verdickungsmittel oder Stabilisator verwendet werden. Seit 2007 darf es in der EU mit wenigen Ausnahmen für alle Lebensmittel verwendet werden. So kann es etwa Milchmixgetränke oder Trinkjoghurts oder Desserts stabilisieren, Sahneimitate und Saucen verdicken, Light-Produkten Volumen ohne Kalorien verleihen, aber auch in vielen anderen Lebensmitteln Textur und Konsistenz verändern.

Was ist es überhaupt?
Curdlan wird von speziell gezüchteten Bakterien durch sogenannte Fermentation hergestellt. Das geruchslose und geschmacklose weiße Pulver kann Wasser binden und damit zur Gelbildung und mithin zur Verdickung etwa von Milchdrinks verwendet werden. Chemisch gesehen gehört es zu den Polysacchariden oder Vielfachzuckern.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.