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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt Für Allergiker gefährlich

322 | Lecithin


Die Risiken
Über unmittelbare schädliche Nebenwirkungen der Phosphate durch die in den Lebensmitteln zugelassenen Mengen ist bislang nichts bekannt. Wegen ihrer weiten Verbreitung in industrieller Nahrung sind bei häufigem Verzehr indessen gesundheitliche Risiken durch Phosphate, insbesondere für chronisch Nierenkranke, nicht auszuschließen. Über die Phosphate gelangt Phosphor als Mineralstoff in den Körper, zuviel davon kann Calcium aus dem Knochen verdrängen. Für den häufig beschriebenen Zusammenhang zwischen Phosphaten in der Nahrung und dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom fehlt allerdings bisher jeglicher wissenschaftlicher Beweis.
Über schädliche Wirkungen des Lecithins ist bislang nichts bekannt. Da aber Lecithin größtenteils aus Sojabohnen hergestellt wird, können im Lecithin enthaltene Reste von Sojaproteinen in sehr seltenen Einzelfällen allergische Reaktionen bei Soja-Allergikern auslösen.


Trifft es mich?
Lecithin darf in fast allen Lebensmitteln ohne Mengenbeschränkungen verwendet werden. Nur für Säuglingsnahrung ist eine Höchstmenge von 1 Gramm pro Liter vorgeschrieben. Wasser und Öl können durch den Emulgator Lecithin leichter zu einer stabilen Mischung verarbeitet werden, daher ist er ein häufiger Zusatzstoff in fettreichen Produkten, wie etwa Margarine, Salatdressings, Mayonnaise, Kakao, Eiscreme und Desserts. In Instantsoßen und -suppen sorgt es für eine bessere Löslichkeit beim Anrühren mit Wasser. Der Bäcker verwendet E322, um den Teig elastischer und lockerer sowie die Porung feiner zu machen. Das Gebäck bleibt außerdem länger saftig frisch. Bei der Schokoladenherstellung kann durch das Verflüssigen der Schokolade mittels Zugabe von Lecithin der zeitaufwändige Conchierprozess erheblich verkürzt werden.

Was ist es überhaupt?
E322 ist ein Stoff, der sowohl wasser- als auch fettlöslich ist und somit Wasser und Öl im Lebensmittel gut verbinden kann. Neben dieser so genannten Emulgatorfunktion wirkt er leicht antioxidativ, und stabilisierend und verhindert so vorzeitiges Ranzigwerden. Lecithin kommt in allen Tier- und Pflanzenzellen vor, industriell gewonnen wird es aber zum größten Teil aus Sojaöl. Dieses stammt überwiegend aus gentechnisch veränderten Sojabohnen. Da der Zusatzstoff vor der Weiterverwendung von der Soja-Erbgutresten getrennt wird, muss die gentechnische Behandlung der Rohstoffe auf dem Etikett nicht deklariert sein. Lecithin wird auch aus Sonnenblumen- und Rapsöl und Eiern gewonnen.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.