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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Besonders riskanter Stoff Wird in großen Mengen eingesetzt Designerstoff

338 | Phosphorsäure


Die Risiken
Phosphorsäure ist in Colagetränken in relativ großen Mengen enthalten. Sie kann, wenn diese regelmäßig oder gar täglich getrunken werden, zur Zerstörung des Zahnschmelzes beitragen, was vor allem bei Kindern zu schweren Zahnschäden (so genannten Erosionsschäden) führen kann. Phosphorsäure gilt als »Calciumräuber« und kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu Knochenschwund führen. Besonders betroffen sind auch andere Menschen mit erhöhtem Calciumbedarf, Schwangere etwa, Leistungssportler oder Frauen in den Wechseljahren. Der Calciumabbau in den Knochen tritt vor allem dann ein, wenn gleichzeitig zu wenig calciumhaltige Milchprodukte oder auch Gemüse verzehrt werden. Die in großen Mengen in vielen industriell hergestellten Nahrungsmitteln verborgenen Phosphate gelten seit langer Zeit als Risikofaktor für chronisch Nierenkranke. Neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass ein hoher Phosphatspiegel im Blut auch bei gesunden Menschen Schaden anrichten kann. Entzündungen und Verkalkungen der Blutgefäße kommen bei Menschen mit hohem Blutphosphatspiegel häufiger vor und das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen steigt.

Trifft es mich?
Vor allem Kinder sind betroffen: Nach einer Studie der EU-Kommission zum Verzehr von Lebensmittelzusatzstoffen nehmen die Kleinen bei Phosphorsäure und Phosphaten bis zum 1,7-fachen der akzeptablen Menge auf. Der wichtigste Einsatzbereich von E338 sind Colagetränke. Zugelassen ist der Stoff aber allgemein zur Säuerung von alkoholfreien Getränken, zudem wie die Phosphate zur Konservierung sterilisierter, ultrahocherhitzter und eingedickter Milch. Als Trennmittel sorgt sie zusammen mit Phosphaten dafür, dass Milchpulver nicht verklumpt. Insgesamt sind Phosphorsäure und Phosphate für mehr als 40 Lebensmittel und Lebensmittelgruppen zugelassen, darunter Speiseeis, Flüssigei und Kartoffelprodukte, für Fischpasteten und Fischfilets, auch Krebsfleischerzeugnisse und das Krebsfleisch-Imitat Surimi. Auch Sportlergetränke, Tee, Apfel- sowie Birnenwein und Malzgetränke können nach der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung Phosphorsäure und Phosphate enthalten.

Was ist es überhaupt?
Phosphorsäure ist in Reinform stark ätzend. Sie wird künstlich mit Hilfe von Schwefelsäure, Chlorwasserstoffsäure oder Salpetersäure aus phosphathaltigen Mineralien hergestellt. Über die Phosphorsäure gelangt auch Phosphor als Mineralstoff in den Körper, zuviel davon kann Calcium aus dem Knochen verdrängen.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.