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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Auge

122 | Azorubin


Die Risiken
Azorubin gehört zu den so genannten Azofarbstoffen. Er kann in sehr seltenen Fällen bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auf der Haut hervorrufen, wie etwa Ausschlag, Ekzeme oder Nesselsucht und asthmaähnliche Anfälle auslösen. Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, ohne dass es auf dem Etikett angegeben ist. Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern können durch Azorubin verstärkt werden. In der 2007 in England durchgeführten, so genannten "Southampton-Studie", wurde doppeltblind und Placebo-kontrolliert ein direkter Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme von Farbstoffen, wie unter anderem Azorubin, sowie Benzoesäure (E210 bis E213) und dem hyperaktiven Verhalten von Kindern im Alter von 3 bzw. 8-9 Jahren festgestellt.
Nach einer Entscheidung des EU-Parlamentes vom 8.7.2008 müssen azo-farbstoffhaltige Lebensmittel einen Warnhinweis tragen: "kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken".
Das Metall steht im Verdacht, Demenzerkrankungen im Gehirn, wie die Alzheimer- und Parkinsonkrankheit, zu fördern. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Aluminium als sogenanntes Metallöstrogen, die Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone beeinflusst und so unter anderem die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.


Trifft es mich?
Azorubin färbt z.B. Fruchteis, alkoholfreie, rote Getränke sowie Süßwaren und Feingebäck. Außerdem findet man es in Desserts, Fruchtkonserven, Fertigsuppen und -soßen.

Was ist es überhaupt?
E122 ist ein roter bis kastanienbrauner, wasserlöslicher so genannter Azofarbstoff. Er wird künstlich produziert und ähnelt dem Amaranth (E123). Bei bestimmten Herstellungsverfahren kann auch Aluminium in den Farbstoff gelangen, er zählt dann zur Gruppe der »Aluminiumfarblacke«.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.