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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Auge

127 | Erythrosin


Die Risiken
Erythrosin kann in hohen Dosen wegen seines Jodgehalts bei Schilddrüsenpatienten zur Schilddrüsenüberfunktion führen, was sich durch allgemeine Unruhe, Nervosität und starkes Schwitzen bemerkbar macht. Erythrosin wirkte im Reagenzglasversuch und bei Tierstudien mit Mäusen erbgutschädigend. Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, ohne dass es auf dem Etikett angegeben ist. Das Metall steht im Verdacht, Demenzerkrankungen im Gehirn, wie die Alzheimer- und Parkinsonkrankheit, zu fördern.Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Aluminium als sogenanntes Metallöstrogen, die Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone beeinflusst und so unter anderem die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.

Trifft es mich?
Erythrosin darf nur für das Verschönern von Cocktailkirschen, in Sirup eingelegten Kirschen und kandierten Kirschen angewendet werden.

Was ist es überhaupt?
Erythrosin ist ein künstlich hergestellter, so genannter Flourescin-Farbstoff mit einer Farbskala von rosa bis rot. Mit dem Säurecharakter der Umgebung ändert sich seine Farbe, je saurer, desto intensiver wird sie. Hitze verträgt der Stoff gut, aber Licht zerstört seine Farbkraft. Bei bestimmten Herstellungsverfahren kann auch Aluminium in den Farbstoff gelangen, er zählt dann zur Gruppe der »Aluminiumfarblacke«.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.