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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Für Allergiker gefährlich Designerstoff
Auge

131 | Patentblau V


Die Risiken
Der Stoff gilt eigentlich als harmlos. Doch für Allergologen steht er unter latentem Verdacht, wenngleich bislang nicht als Lebensmittelzusatzstoff. Patentblau aber wird auch in der Medizin verwendet, zur Lymphdrüsendarstellung (Lymphographie). Nach solchen Lymphographien mit Patentblau wurden mehrfach schwere anaphylaktische Reaktionen beschrieben. Bislang sind jedoch keine allergischen Reaktionen auf den Farbstoff in Lebensmitteln bekannt. Allergische Reaktionen sind aber nach Expertenmeinung auch in diesen Fällen denkbar. Der Farbstoff kann auch Aluminium enthalten, ohne dass es auf dem Etikett angegeben ist. Das Metall steht im Verdacht, Demenzerkrankungen im Gehirn, wie die Alzheimer- und Parkinsonkrankheit, zu fördern. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Aluminium als sogenanntes Metallöstrogen, die Wirkung der weiblichen Geschlechtshormone beeinflusst und so unter anderem die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt.

Trifft es mich?
Patentblau V wird vor allem zum Färben von modisch bunten Getränken und Süßwaren verwendet, zudem auch auf Eierschalen oder bei Glasuren. Es kann auch mit Tartrazin (E102) oder Chinolingelb (E104) zu einem Grünton kombiniert werden. Der Farbstoff wird im menschlichen Körper nicht aufgenommen und nahezu vollständig wieder ausgeschieden.

Was ist es überhaupt?
E131 ist ein wasserlöslicher, blauer Farbstoff, der chemisch-synthetisch hergestellt wird. Bei bestimmten Herstellungsverfahren kann auch Aluminium in den Farbstoff gelangen, er zählt dann zur Gruppe der »Aluminiumfarblacke«.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.