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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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535 | Natriumferrocyanid


Die Risiken
Über schädliche Wirkungen der Ferrocyanide als Zusatzstoff ist bislang nichts bekannt. Weil Ferrocyanide als Reinsubstanz extrem giftig sind, ist die zulässige Einsatzmenge als Trennmittel in Kochsalz sehr niedrig (20 Milligramm pro Kilogramm Kochsalz). Um die als unbedenklich geltende Aufnahmemenge von maximal 1,5 Milligramm pro Tag zu erreichen, müssten ganze 15 Teelöffel Kochsalz täglich konsumiert werden, was sehr unwahrscheinlich ist.

Trifft es mich?
Ferrocyanide sind nur bis zur vorgeschriebenen Menge (20 Milligramm pro Kilogramm Kochsalz) im Kochsalz und Kochsalzersatz erlaubt.

Was ist es überhaupt?
Ferrocyanide, auch Blutlaugensalze genannt, bestehen aus gelben, wasserlöslichen Kristallen, die dem Speisesalz als Rieselhilfe zugesetzt werden. Der aufregende Name stammt von einer aufregenden Rezeptur. Früher hat man das Blutlaugensalz aus getrocknetem Blut, Hornspänen und anderen tierischen Überresten hergestellt. Heute macht die Industrie das chemisch aus Eisenchlorid, Wasserstoff und der jeweiligen Lauge. Cyanid heißt das giftige Salz der Blausäure. Durch chemische Reaktion mit Eisen entsteht eine Verbindung, die das Cyanid fixiert und unwirksam macht. Sie wird als Ferrocyanid bezeichnet und wirkt, mit Natrium, Kalium bzw. Calcium verknüpft, als chemisches Trennmittel.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.