Sprache:
 
Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
Folgen Sie uns
facebook Twitter Kontakt
 
Dr. Watson für unterwegs
iApp
Die Dr. Watson App Lebensmittelzusatzstoffe
› für iPhone
› für iPad
› für Android
Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

Chemie im Essen
Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
› mehr
› Bestellen
Dr. Watson für unterwegs
iApp
Die Dr. Watson App Lebensmittelzusatzstoffe
› für iPhone
› für iPad
› für Android

967 | Xylit


Die Risiken
Xylit kann, wenn es in großen Mengen aufgenommen wird, im Dickdarm Wasser binden. Dadurch kann es bei übermäßigem Verzehr zu Durchfall und Blähungen kommen.

Trifft es mich?
E967 ist in unbegrenzter Menge zugelassen für Desserts und Milchprodukte, Eiscreme, Marmelade, auch Obstzubereitungen sowie Süßigkeiten. Zudem können Backwaren wie Kekse und Kuchen den Stoff enthalten, zuckerfreie Kaugummis, Senf, Soßen und Nahrungsergänzungsmittel. Xylit wird auch in Zahnpasta und Zahnpflegekaugummis eingesetzt.

Was ist es überhaupt?
Xylit gehört zu den so genannten Zuckeraustauschstoffen. Im Gegensatz zu den Süßstoffen haben Zuckeraustauschstoffe eine zuckerähnliche Beschaffenheit und geben dem Lebensmittel Volumen, Struktur, Geschmack und Mundgefühl. Allerdings haben sie weniger Süßkraft, im Falle von Xylit etwa die Hälfte des normalen Haushaltszuckers. Dafür hat es aber auch nur die Hälfte der Kalorien. Xylit kommt in Gemüse und Obst, in Holz und auch im menschlichen Körper vor. Bei der industriellen Herstellung wird aus der Rinde von Birken mit Hilfe von Lösungsmitteln ein Stoff namens Xylan, ein gummiartiger Baumbestandteil, herausgetrennt. Säuren können ihn in so genannten »Holzzucker« umwandeln, aus dem dann schließlich der eigentliche Zuckerersatzstoff Xylit hergestellt wird. Er ist für Diabetiker geeignet und hemmt sogar aktiv die Kariesbakterien. Er erzeugt überdies ein kühlendes Gefühl auf der Zunge, weshalb die Nahrungsindustrie den Zusatzstoff gern bei frischen Geschmacksrichtungen wie Menthol und Minze einsetzt.

neue Suche


Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.