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Wird auch gentechnisch hergestellt
Für Allergiker gefährlich
Wirkt Geschmacks- verfälschend
Besonders riskanter Stoff
sehr weit verbreitet
Designerstoff
 
 
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Alles über Zusatzstoffe
Chemie im Essen
Hans-Ulrich Grimm
Bernhard Ubbenhorst

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Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden.
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Wird auch gentechnisch hergestellt

300 | L-Ascorbinsäure (Vitamin C)


Die Risiken
In den üblicherweise als Zusatzstoff eingesetzten Mengen zur Lebensmittelkonservierung, Säuerung oder Stabilisierung sind bislang keine schädlichen Wirkungen bekannt geworden. Ascorbinsäure und Ascorbate wirken im Gegenteil sogar gesundheitsfördernd, weil sie wie natürliches Vitamin C wirken, das der Körper nicht selbst produzieren kann. In sehr hohen Dosen, wie sie in Form von Vitaminpräparaten zur Nahrungsergänzung von manchen eingenommen werden, können sie jedoch die Bildung von Nierensteinen begünstigen, bei Diabetikern den Stoffwechsel stören und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern.

Trifft es mich?
Die Ascorbinsäure ist für alle Lebensmittel zugelassen. In Säuglingsnahrung darf nicht mehr als 300 Milligramm Zusatzstoff pro Kilogramm Lebensmittel zugesetzt werden, für alle anderen Produkte sind keine Höchstmengen vorgeschrieben. E300 bis 302 werden häufig eingesetzt zur Farbstabilisierung und als so genanntes Antioxidationsmittel in Obst und Gemüse, in Dosen, Gläsern oder Tiefkühlerzeugnissen. Die Braunfärbung von Kartoffelprodukten wird so verhindert. E300 bis E304 sind beliebte Konservierungsmittel für viele Fertignahrungsmittel. In Nitritpökelsalz fördern sie das Färben von Fleisch und Wurstwaren, wobei gleichzeitig die Bildung von giftigen Verbindungen aus Nitrit gehemmt wird. Wein, Bier und Säfte werden durch diesen Zusatzstoff stabilisiert sowie gesäuert. Oft wird der Zusatzstoff als Vitamin C deklariert, um dem Produkt ein gesünderes Image zu verleihen.

Was ist es überhaupt?
Ascorbinsäure ist der wissenschaftliche Name für Vitamin C. E301 bis E304 sind Salze, bzw. Ester der Ascorbinsäure. In der Natur findet sich das Vitamin C zum Beispiel in Paprika, verschiedenen Beerenfrüchten, Zitrusfrüchten, aber auch in Weißkohl, Brokkoli und Rosenkohl, sogar in Spinat und Kartoffeln. Als Zusatzstoff wird es entweder chemisch-synthetisch hergestellt oder von gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert. Vitamin C ist sehr empfindlich gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff. Es wirkt konservierend oder als Säuerungsmittel. Als so genanntes Antioxidationsmittel verhindert es, dass sich Lebensmittel durch Sauerstoffeinwirkung verfärben.

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Hinweis

Zusatzstoffe dienen nicht den Konsumenten, sondern den Herstellern industrieller Nahrung. Sie sollen in erster Linie die Haltbarkeitsdauer verlängern und die Kosten senken. Der menschliche Organismus braucht solche Chemikalien nicht. Einen gesundheitlichen Nutzen für die Verbraucher haben sie ebenfalls nicht. Viele der Zusätze können sogar die Gesundheit gefährden.

Die zugelassenen Zusatzstoffe gelten gleichwohl als unbedenklich – jedoch nur bis zu einer bestimmten Menge. Eine absolute Unbedenklichkeitsgarantie geben die Behörden nicht, da sie weder über die eingesetzten Mengen in den einzelnen Lebensmittel noch über die gesamten Verzehrsmengen Bescheid wissen.

Jeder muss also selbst wissen, was er sich zumutet.

DR. WATSON hilft dabei.

DR. WATSONs Urteile sind fachlich fundiert und verständlich formuliert.

Für die DR. WATSON Zusatzstoff Datenbank hat das DR. WATSON Team tausende von wissenschaftlichen Studien ausgewertet, beurteilt und die Ergebnisse von überprüfen lassen.