Chemie im Essen kann Ihre Gesundheit gefährden
 
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DR. WATSON Interview:
Der Professor und die Faltenkiller-Diät
Iss Dich schön!
Wahre Schönheit kommt von innen, sagt der Volksmund. Und er hat recht. Der Berliner Professor Jürgen Lademann kann das nachweisen, und den Zusammenhang sogar messen – durch Handauflegen: Mit einem Gerät, das in seinem Büro in der berühmten Charité-Klinik steht und sowohl den Ernährungs- als auch den Stresszustand von Testpersonen bestimmen kann. Fast-Food-Freunde fallen da sofort auf – durch faltige Haut und fehlende Schutz-Stoffe. DR. WATSON fragte nach den Hintergründen.
Führender Faltenforscher: Professor Lademann (rechts) mit DR. WATSON-Redakteur Hans-Ulrich Grimm.

Führender Faltenforscher: Professor Lademann (rechts) mit DR. WATSON-Redakteur Hans-Ulrich Grimm.
© Christiane Domke
DR. WATSON: Herr Prof. Lademann, kommt die Schönheit aus dem Bauch?

PROF. LADEMANN: Also, wenn wir unter Schönheit ein jugendliches Aussehen verstehen, dann kommt die schon von innen. Denn unsere glatte, straffe Haut wird durch die elastischen Fasern bestimmt, durch das Kollagen, das Elastin. Die Sonnenstrahlung, welche ganz wichtig für das Leben auf unserer Erde ist, kann aber auch zum Feind der Haut werden. Mutet man der Haut zu viel ultraviolette Strahlung zu, dann kommt es zur Bildung von sogenannten Freien Radikalen, die dann die Kollagen- und Elastinfasern zerstören und damit die Hautalterung beschleunigen. Wenn man sich aber gesund ernährt, also viel Obst und Gemüse isst, dann hat man auch eine hohe Konzentration von Antioxidantien, welche auch in die Haut transportiert werden.

DR. WATSON: Und wir kriegen keine Falten.

PROF. LADEMANN: Die Freien Radikale zerstören das Schutzgerüst unserer Haut aus Kollagen und Elastin, machen es sozusagen zu Brei. Wenn Sie aber die Freien Radikale unschädlich machen, dann bleibt die Haut länger jugendlich glatt. Sie haben nicht den Kollagen-Elastin-Brei, die Falten und Furchen.

DR. WATSON: Und Sie können das sogar messen.

PROF. LADEMANN: Wir können das antioxidative Potential nicht-invasiv, das heißt ohne Probenahme, ohne Biopsien, einfach durch Licht, das auf die Haut gebracht wird, bestimmen. Das liefert uns ganz spannende Informationen über das Ernährungs-, aber auch das Stressverhalten der entsprechenden Probanden. Das ist wie ein Fingerabdruck. Jeder Mensch hat seine eigenen Ernährungsgewohnheiten, auch sein eigenes Stressverhalten, und damit sein eigenes antioxidatives Potential.

DR. WATSON: Der Zustand der Haut, die Falten, die Schönheit, ist das nur etwas Äußerliches, oder ist das ein Zeichen für den inneren Verfallszustand?

PROF. LADEMANN: Wenn die Antioxidantien durch eine gesunde Ernährung im Organismus gespeichert werden, also durch Essen von Obst und Gemüse, dann geht es ja erst mal über den Ernährungstrakt. Es geht ins Blut, es geht in die Zellen, es kommt auf die Haut. Die Haut ist sozusagen das letzte Element dieses Prozesses. Und das, was wir an positiven Effekten auf der Haut nachweisen können, das haben wir natürlich auch im Organismus selbst. Also einen Schutz der Organe.

DR. WATSON: Was außen schützt, das schützt auch innen.

PROF. LADEMANN: Ein Grund für die Bildung von den Freien Radikalen ist die Sonne, und die Sonne erreicht zuerst unsere Haut und nicht unseren Magen. Und deshalb ist es wichtig, dass die Haut geschützt wird. Aber die inneren Organe sind natürlich genauso geschützt, weil das antioxidative Schutzsystem ja von innen nach außen transportiert wird.

DR. WATSON: Reichen da auch Pillen, Vitamine, andere Antioxidantien? Oder muss es Echtes Essen sein?

PROF. LADEMANN: Also, eine gesunde Ernährung, reich an Obst und Gemüse, ist die beste Methode überhaupt. Denn: Sie können damit keine Fehler machen. Sie können damit auch nicht zu viel an Antioxidantien essen. Sie haben vorher einen Sättigungseffekt, und zwar schon lange, bevor es zu schädlichen Entwicklungen kommen kann. Das hat die Natur schon so eingerichtet.

DR. WATSON: Bei Pillen gibt es zu viel des Guten?

PROF. LADEMANN: Wenn Sie Pillen nehmen, kann es Ihnen passieren, dass Sie deutlich über die normale Antioxidantienkonzentration kommen, die sie eigentlich brauchen. In einigen Fällen kann es sogar dazu führen, dass die Antioxidantien dann zu Radikalbildnern würden, also genau das Gegenteil von dem machen, wozu sie eigentlich bestimmt sind. Es gibt dazu große klinische Studien, die das gezeigt haben. Und diese Produkte überleben wir dann nur, weil wir gesund sind.

DR. WATSON: Es kommt beim Essen auch nicht nur darauf an, was für Substanzen man zu sich nimmt, sondern auch, in welchem Zustand man sie zu sich nimmt. Das Lebensgefühl.

PROF. LADEMANN: Wenn man glücklich ist mit sich selbst, mit seiner Umwelt zufrieden, dann hat man eine deutlich höhere Konzentration von Antioxidantien als jemand, der sich zwar gesund ernährt, aber ständig Stress hat bei der Arbeit oder im privaten Leben, oder auch durch Erkrankungen, vielleicht durch Flüge in alle Welt mit Schlaflosigkeit und allem, was dazugehört.

DR. WATSON: Also, das Wohlgefühl hält auch schön.

PROF. LADEMANN: Das Wohlgefühl, welches Stress reduziert, hält auch schön, wobei das Wohlgefühl auf der anderen Seite auch durch ein schönes, jugendliches Aussehen stimuliert wird. Also, das sind so Prozesse, die sich gegenseitig beeinflussen.

DR. WATSON: Herr Professor Lademann, vielen Dank für das Gespräch.
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