DR. WATSON News:
Fünf-Minuten-Terrine: Nestlé will Herkunft der Zutaten nicht nennen
Nudeln aus dem Nirgendwo
Veröffentlicht am Freitag, 30. Juli 2010
Der weltgrößte Food-Multi Nestlé kämpft gegen neue europäische Kennzeichnungsregeln zur Herkunft von Nahrungszutaten. Zu unpraktisch, zu kompliziert, und ohne Nutzen für die Verbraucher, so argumentiert der Konzern. Nestlé stellt sich damit gegen den, laut Umfragen, expliziten Wunsch der Konsumenten. Mangelnde Transparenz kann indessen zum Sicherheitsrisiko werden - wenn etwa im Falle von Vergiftungen die Herkunft von Zutaten nicht schnell genug geklärt werden kann.
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DR. WATSON Recherche:
Food-Industrie auf den Barrikaden / Milliardenumsätze gefährdet
Zum Gesundheits-Check nach Italien
Von Hans-Ulrich Grimm
Veröffentlicht am Freitag, 30. April 2010
Es ist schon sehr heiß diese Woche im italienischen Parma. Aus ganz Europa sind sie angereist, die Experten, die über die Gesundheitsbehauptungen der Food-Industrie urteilen sollen. Viele Werbeversprechen wurden schon abgelehnt, unter anderem von Danone. Bei der Industrie ist die Aufregung groß. Jetzt rücken die Lobbygruppen in Richtung Parma vor. Dabei gilt die Europäische Lebensmittelbehörde Efsa als sehr industriefreundlich, in den Aufsichtsgremien sitzen sogar mehrere Parteigänger der Konzerne.
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DR. WATSON News:
Zurück in die Zukunft: Neues aus der Welt des Brotes
Sauerteig statt Chemie
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. April 2010
Drei Jahre haben die finnischen Forscher gesucht, dann sind sie fündig geworden - im ganz traditionellen Sauerteig. Dort entdeckten sie Bakterien, die die Brotherstellung erleichtern. Sie können die oft künstlichen Zusatzstoffe ersetzen, die bei Bäckern, Tankstellen und Brotfabriken das Backen bequemer machen: Emulgatoren, Stabilisatoren, die aggressive Zitronensäure.
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DR. WATSON News:
Plastikhormone in Getränkedosen
Red Bull bedroht die Männlichkeit
Veröffentlicht am Freitag, 05. März 2010
In dem Energy-Drink Red Bull hat die Umweltorganisation BUND das Plastikhormon Bisphenol A (BPA) gefunden, zudem auch in Dosen mit Bier, Soft Drinks, Nescafé. Der sogenannte Weichmacher zählt zu jenen gefürchteten Störern im Hormonsystem, die die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen, aber auch zu Übergewicht führen können. In verschiedenen Staaten gehen die Aufsichtsbehörden gegen das Plastikhormon vor. Die chemische Industrie hält den Stoff für harmlos, ebenso die europäische Lebensmittelbehörde Efsa.
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DR. WATSON News:
Neue Studie zu industriellen Fetten und Glutamat
Fast Food macht dick und doof
Veröffentlicht am Freitag, 26. Februar 2010
Der Geschmacksverstärker Glutamat führt, zusammen mit industriellen Designerfetten aus Fast Food und Fertiggerichten, zu Übergewicht und nachlassendem Erinnerungsvermögen. Dies ergab eine neue wissenschaftliche Studie. Für Frauen fatal: Besonders vergesslich waren weibliche Mäuse, die viel vom Fast-Food-Futter gefressen hatten. Forscher sehen darin ein weiteres Indiz für die Bedeutung der Nahrung bei der Entstehung von Demenz.
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